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Deutsche Selbstverwaltung Pestelisabeth
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Vergeben – aber nicht vergessen

Am 19. Januar 1946 fuhr der erste Zug vom Bahnhof Budaörs (Wudersch) bei Budapest ab, welcher die deutsche Volksgruppe aus ihrem Heimatland abtransportierte. Zwischen 1946 und 1948 wurden mehr als 185.000 Menschen deutscher Nationalität aufgrund der Kollektivschuld – These ihrer Staatsbürgerschaft, ihrem Vermögen und ihrer Immobilien entzogen, sowie nach Deutschland vertrieben. (ungarnheute.hu)

Im Dezember 2012 beschloss das ungarische Parlament, dass es jährlich ein Gedenktag für die Vertreibung der Ungarndeutschen abgehalten wird. Dieser fand erstmals am 19. Januar 2013 statt. (wikipedia)

Als Erinnerung an die Opfer der Vertreibung wurde auf Bitte der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Pesthelisabeth am 15. Januar 2022 eine deutschsprachige Gedenkmesse in der Sankt-Elisabeth-Kirche vom Kaplan Gergely Garaczi zelebriert.